So kannst du effizient üben und kommst schneller zum Ziel

Ist das Stück, das du gerade spielst, etwas zu schwer für dich, sodass du es nicht beim zweiten oder dritten Anlauf spielen kannst? Der Rhythmus sitzt nicht richtig und mit den vielen Vorzeichen kommst du auf der Tuba so wie so nicht klar?

Dann kann beim Üben das Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit helfen. Bei diesem Prinzip, das der Cellist Gehard Mantel entwickelt hat, wird die Aufmerksamkeit bei jeder Wiederholung auf einen anderen Parameter der Musik gelenkt. Sie rotiert also. Wie funktioniert das und warum kann dir das helfen?

 

 

Gerhard Mantel geht davon aus, dass die Aufmerksamkeit tendenziell abschweift, wenn man eine Passage einige Male wiederholt. Konzentriert man sich nun abwechselnd auf beispielsweise Dynamik, Artikulation und Rhythmik, schweift man nicht ab und übt außerdem gehirngerecht, da man Multitasking vermeidet.

Das kannst du dir folgendermaßen vorstellen: Wenn ein Kind laufen lernt, solltest du ihm nicht gleichzeitig das Lesen beibringen. Unabhängig davon, dass man das in unterschiedlichen Altersstufen lernt, ist beides für sich genommen sehr schwierig. Wenn du als Erwachsener nun aber laufen und lesen kannst, fällt es dir leicht beim Laufen eine Nachricht auf deinem Handy zu lesen.

So verhilft das Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit zu einem effizienteren Übeprozess. Zunächst schwere Stücke kannst du dir nun leichter erarbeiten. Die verschiedenen Parameter, die das Stück schwierig machen, sind einzeln betrachtet oft viel leichter und besser erlernbar. Wenn du beispielsweise die Töne schon spielen kannst, ist der Rhythmus einfacher verständlich und du bekommst ihn schnell hin.

Ich wünsche dir nun viel Erfolg mit dem Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit. Nimm dir doch gleich ein Stück und probiere es aus!

Doppelzunge – Ein Weg zum schnellen Spiel

Kaum zu glauben, aber manchmal muss auch die Tuba schnell spielen. Wenn man bei manchen Stücken im Allegro Sechnzehntel- oder gar Zweiunddreißigstelnoten angestoßen spielen muss, kommt man mit der Artikulation auf dem Konsonant “D” schnell an seine Grenzen. Da hilft die Technik der sogenannten Doppelzunge.


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Tubaseminar am 10. November

Der Kreisfeuerwehrverband Fulda veranstaltet ein Tubaseminar mit Raimund Lippok als Dozent. Das Seminar ist offen für alle Tubaspieler, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln wollen.

Programm:

  1. Einspielen als Basis für einen guten Klang
  2. “Meisterkurs” – Phrasierung und Umgang mit technischen Problemen. Hierzu gerne eigene Noten mitbringen.
  3. offene Fragerunde, eventuell Ensemblespiel

Der Kurs kostet 20,- €. Getränke und Noten sind inklusive.

Anmeldung bis zum 25.Oktober an raimund@tubalernen.de. Bitte gib deine Adresse an und ob du Noten im Violin- oder Bassschlüssel liest.

Das Seminar findet in der Konrad-Adenauer-Schule statt.

Adresse:
Goerdeler Straße 70
36100 Fulda

Die Veranstaltung findest du auch hier auf Facebook.

Wie du deinen Ansatz in 30 Tagen verbesserst

Innerhalb von 30 Tagen einen richtig guten Ansatz aufbauen – wie geht das?

Ich fordere dich heraus, 30 Tage lang jeden Tag eine Buzzing-Übung zu machen.So gehst du deinem Ziel, einen besseren Ansatz zu bekommen, einen großen Schritt entgegen. Du kannst die Übungen täglich zum Einspielen verwenden oder zwischendurch, wenn es dir gerade passt. Alles was du brauchst: einen ungestörten Ort und eventuell ein Mundstück.

Starte jetzt deine Ansatzoffensive!