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Ambitus/Tonumfang einer Tuba

Der Tonumfang einer Tuba ist relativ groß. Er hängt allerdings entscheidend mit den Fähigkeiten der Tubistin zusammen. Bis zu fünf Oktaven sind möglich.

Tiefe Lage

In der tiefen Lage liegen die sogenannten Pedaltöne. Der Pedalton ist der Grundton, also der jeweils auf einem Rohr tiefstmöglich spielbare Ton. Wird dieser leer gegriffen, erklingt auf der F-Tuba ein Kontra-F, auf der Es-Tuba ein Kontra-Es, auf der C-Tuba ein Kontra-C und auf der B-Tuba ein Subkontra-B. Durch verschiedene Ventilkombinationen lassen sich dann noch tiefere Töne spielen. Für die Töne in der Subkontraoktave wird eine sehr gut funktionierende Atemstüze benötigt. Unter Subkontra-F dürfte kaum eine Tubistin spielen lönnen. Dieser Ton ist aber theoretisch noch auf allen Tuben möglich. Auf den Kontrabasstuben (B und C) sind die tiefsten Töne einfacher zu erreichen als auf den Basstuben (Es und F).

Griffkombinationen für Subkontra-F:

  • B-Tuba: 4
  • C-Tuba: 1-2-4, bzw. 4-5
  • Es-Tuba: 1-2-3-4
  • F-Tuba: 1-2-3-4-5-6

Hohe Lage

In der Regel können Tubisten bis ungefähr zum zehnten Naturton spielen. Darüber hinaus ist zwar theoretisch alles möglich, allerdings resoniert die Tuba dann nicht mehr, sondern fungiert nur noch als Verstärkung. Der zehnte Naturton liegt, je nach Bauform, zwischen d1 und a1, also schon in der hohen Tenor- oder mittleren Altlage.

Viele professionelle Tubisten spielen teils bis in die zweite Oktave hinein. Dies ist auf den Basstuben (Es und F) leichter zu erreichen als auf den Kontrabasstuben (B und C).

 

Video: CHRIS OLKA spielt 5 Oktaven auf seiner C-Tuba