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Rhythmus

Im Unterschied zum Metrum, das Betonungen, bzw. Taktschwerpunkte anzeigt, bestimmt der Rhythmus allein die zeitliche Abfolge der Töne. Der Rhythmus beschreibt also, wann Noten gespielt werden und wie lange sie erklingen.

Notation

Während die Taktart für das Metrum entscheidend ist, sind es für den Rhythmus die Notenwerte und Pausen. Mithilfe dieser Symbole ist logisch erschließbar, wie ein Rhythmus zu klingen hat.

Ausnahmen sind bestimmte Stilrichtungen, in denen der Rhythmus nicht mathematisch eingehalten wird. So werden beispielsweise im Swing die Achtelnoten auf den Zählzeiten breiter gespielt als diejenigen, die auf “und” gespielt werden. Eine solcher Shuffle liegt im Funk oder Soul oft auf der Sechnzehntelebene vor. Im Wiener Walzer wird traditionell die zweite Zählzeit etwas vorgezogen und die dritte etwas verzögert – der Rhythmus wird den Schritten des Tanzes angepasst. In der Mährischen Blasmusik erklingt oft ebenfalls eine Art Shuffle, die allerdings nicht so extrem ausfällt wie im Swing.

Realiter weichen gespielte Rhythmen oft von notierten ab, da gut vorgetragene Musik oft von Agogik durchzogen ist. Dies bedeutet, dass spannungsvolle Passagen beispielsweise mit Verzögerungen (Ritardandi), kleine Pausen oder Beschleunigungen (Accellerandi) ausgestaltet werden.


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