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Serie: tubalernen-Podcast

Im tubalernen-Podcast geht es um die Tuba und alle Themen, die im weiteren Sinne mit der Tuba zu tun haben. Alle Infos findest du hier.

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#14 Das nimmt doch niemand ernst

Das nimmt doch niemand ernst! – Die Tuba als komisches Instrument

Ist die Tuba ein Instrument, das man überhaupt ernst nehmen kann?

Im öffentlichen Raum ist die Tuba unter ihren Klischees bekannt: Tubisten sind gemütliche, dicke Biertrinker. Die Tuba spielt immer nur Wechselbass. Tuba muss man nicht üben.

Es gibt Witze die dies herausstellen und wenn ein Profitubist in die breite Öffentlichkeit kommt, dann in der Regel mit humoristischen Beiträgen: Andreas Martin Hofmeir als Kabarettist oder Jörg Wachsmuth mit seiner skurrilen Riesentuba sind zwei Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum. Weiterlesen

#13 Nervosität

Nervosität – Auftritte sicher meistern

Und dann funktioniert plötzlich nichts mehr… Wie man mit Nervosität besser umgehen kann.

Ein Soloauftritt oder ein Vorspiel sorgen bei uns für Nervosität, Lampenfieber oder sogar Bühnenangst. Um das Problem in den Griff zu kriegen, schlage ich drei Strategien vor.

1.) Vorbereitung des Körpers

Wenn das physiologische System nicht mehr zuverlässig funktioniert, liegt es bei Nervosität oft daran, dass die Atmung flach wird – ein evolutionäres System, dass uns auf der Bühne nicht hilft. Die Atmung wirkt sich dann auf die Arbeit der Stimmbänder, der Zunge und letztlich des Ansatzes aus. Damit die Atmung tief ist und zuverlässig funktioniert, muss sie immer wieder geübt werden.

Übungen dazu finden sich in der Brass Master Class von Malte Burba* oder auch im Grundlagenkurs FUNDAMENT von tubalernen.de.

Während diese Übungen der langfristigen Vorbereitung zuzuordnen sind, gibt es auch Strategien in der Vorspielsituation selbst besser vorzubereiten. Das Achten auf eine tiefe und langsame Atmung ist sehr wichtig. Sie verlangsamt den Puls und schützt vor einer Sauerstoffübersättigung des Körpers. Damit die Extremitäten nicht zu kalt werden, kann man ein paar (nicht zu anstrengende!) gymnastische Übungen machen. Kniebeugen oder Liegestütze bieten sich an, müssen aber dem jeweiligen Leistungsniveau angepasst werden (wer sonst regelmäßig 40 Liegestütze macht, sollte vor dem Auftritt nicht mehr als 10 machen). Mehr dazu im letzten Kapitel von Blow Your Own Horn*.

2.) Vorbereitung des Geistes

In Situationen der Nervosität arbeitet unser Gehirn nicht mehr so zuverlässig wie gewohnt. Darum ist es extrem wichtig, die Musik, die man spielt sehr genau, am besten auswendig zu kennen. Der Anteil unseres Aufmerksamkeitsbundgets, den wir sonst bräuchten um die Noten zu erfassen, kann nun voll für Gesanglichkeit und Luft verwendet werden. Nicht nur das Prinzip ‘song and wind’ sondern auch die Idee, bereits beim Üben keine Fragen zu stellen, sondern Aussagen zu machen helfen dabei, in der Auftrittssituation musizieren zu können, statt sich durch Analyse zu paralysieren. Wichtig ist, dass wir beim Üben immer wieder für ein imaginäres Publikum spielen.

Mehr dazu in Also sprach Arnold Jacobs*.

3.) Erfahrungen sammeln und Gelegenheiten nutzen.

“Rampensau wird man nur über die Betriebsstunden”, hat mir ein Bühnentechniker einmal gesagt. Dieser Satz ist prägnant und klingt witzig, aber er enthält eine große Portion Wahrheit. Beim Lampenfieber gibt es einen Gewöhnungseffekt. Daher solltest du jede sich bietende Gelegenheit, öffentlich zu spielen nutzen. Aber auch das Vorspiel in der Familie oder vor Freunden ist schon hilfreich. Hast du schonmal in deiner Kirchengemeinde gefragt, ob du im Gottesdienst etwas solistisch spielen kannst? Oder wie wäre es mit einem humoristischen Auftritt mit der Tuba auf einer Firmenfeier? Außerdem kannst du wertvolle Erfahrungen sammeln, merkst, wann du dich selbst überschätzt, was du dir wirklich zutrauen kannst und wie du Programme zusammenstellen solltest.

 


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#12 Jahresrückblick 2020

Das erste Jahr mit den tubalernen-Podcast liegt hinter uns. Zeit für einen Jahresrückblick. 2020 war von Corona gezeichnet, aber wir haben fleißig gearbeitet. Außerdem ist viel auf der Website und mit dem Youtube-Kanal passiert. Ich blicke darauf zurück und verrate, wie es im kommenden Jahr weiter geht.


tonBildung auf tubalernen.de

#11 Vier Überezepte für schnelle Läufe

Wie übt man schnelle Läufe? Langsam beginnen und dann immer schneller werden ist nicht nur langweilig, sondern auch ineffizient. In diesem Podcast stelle ich dir vier Überezepte vor, mit denen du schnelle Läufe besser einüben kannst. Weiterlesen

#10 Wie man zur Tuba kommt

Es gibt viele Wege, wie man zur Tuba kommt. Drei Kategorien stelle ich euch in diesem Podcast vor.

Im Gespräch mit Lennart Michaelis (Tubist bei Querbeat) und Dareen Friedrichs, einer jungen Tubistin aus Erftstadt bei Köln ist mir aufgefallen, dass es mehr oder weniger typische Wege zur Tuba gibt.

1. Von Kindesbeinen an

Nicht nur ich sondern auch Dareen hat bereits in jungen Jahren das Tubaspiel liebgewonnen. Bereits mit drei Jahren ist sie auf das Instrument aufmerksam geworden und spielt nun seit ihrem achten Lebensjahr die Tuba. Jetzt tritt sie an Wettbewerben wie Jugend musiziert an und möchte gerne Musik studieren.

2. Umsteiger

Lennart Michaelis hat begonnen Tuba zu spielen, als ihn seine Bandkollegen fragten, ob er neben der Posaune auch die Tuba spielen könne. Mittlerweile ist die Tuba zu seinem Steckenpferd geworden. In der Blaskapelle oder im Posaunenchor gehen viele diesen Weg; von einem höheren Blasinstrument wechseln sie, weil die Stimme besetzt werden muss, zur Tuba. Oft lernen diese Umsteiger die Vorzüge der Tuba dann zu schätzen.

3. Der Späteinstieg

Im Spätsommer dieses Jahres schrieb mich Henry (Name geändert) eine Mail und fragte, ob er bei mir die Tuba kennen lernen könne. Er hatte nicht das Ziel, Melodien auf der Tuba zu spielen, sondern wollte allein wenigstens ein paar Töne hervorbringen. In seinen frühen Sechzigern noch einmal etwas ausprobieren, was er noch nie gemacht hat, – das war sein Antrieb. Mittlerweile spielt er nach einer Handvoll Unterrichtsstunden sicher im Fünftonraum und lernt fast so schnell wie die Kinder in der Bläserklasse.

Erwachsene Anfänger profitieren besonders von ihrer Motivation. Sie verpflichten sich stärker als Kinder zum regelmäßigen Üben. Das macht den Mangel an Hirnplastizität im Vergleich zu Kindern oft wett; sie lernen fast genauso schnell.


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#09 Wenn Sisyphos Tuba lernt

Tubaspielen kann zur Sisyphosaufgabe werden

Wenn wir versuchen, Perfektion zu erlangen, gibt es viele Steine, die uns im Weg liegen. Dabei kommen wir uns manchmal vor wie Sisyphos, der der griechischen Mythologie zufolge vom Totengott Thanathos bestraft wurde. Weiterlesen

Onlinekurse auf konto.tubalernen.de

Kennst du schon tonArt – Die Kunst des richtigen Griffs? Mit meinem Kurs meisterst du alle Dur- und Moll-Tonarten. 13 Videos mit über vier Stunden Material plus Begleitheft mit Noten und Hintergründen warten auf dich. Digital und auch als Heft mit DVD erhältlich. Alle Infos gibt es hier.

#08 Wahrer Fortschritt im Klang

Wahrer Fortschritt im Klang

Um unseren Klang auf der Tuba zu verbessern, brauchen wir a) physiologische bzw. spieltechnische Voraussetzungen, müssen b) Klangvorstellungen gewinnen und c) unseren Klang beim Üben letztlich durch ‘learning by doing’ optimieren. Weiterlesen

#07 Alles, was du wissen musst

“Die Spieltechnik der Tuba” ist eine Neuerscheinung vom renommierten Tubasolisten Jack Adler McKean. In diesem Podcast stelle ich dir das Buch vor.

“Die Spieltechnik der Tuba” hier bestellen.* Weiterlesen

#06 Ohren auf beim Tubakauf!

Worauf musst du achten, wenn du dir eine Tuba kaufen willst? Zuerst musst du dir darüber klar werden, wofür du deine Tuba brauchst. Dann geht es um die technische Ausstattung. Am Ende kommt es immer auf dein Ohr und deine Intuition an. Weiterlesen

#05 Nie wieder Langeweile!

Damit das Tubaspielen niemals langweilig wird, können dir Interessen-Management und Erwartungsmanagement helfen. Was das ist, und was das mit Flow, Oberfläche und Tiefe zu tun hat, erfährst du in dieser Folge. Weiterlesen