Startseite » Aktuelles » Konzentration

Schlagwort: Konzentration

Das Musikgenie Episode 1

Das Musikgenie ist der Podcast von tubalernen.de, in dem du lernst, besser und konzentriert zu üben.
Für diesen Podcast habe ich meine Examensarbeit aufgenommen, in der du die Geheimnisse effizienter Übepraxis lernst.

  • Du begreifst Motivation, Volition und Konzentration.
  • Du lernst die Hürden für konzentriertes Üben in der digitalen Welt kennen.
  • Du erfährst, wie du dein Üben so organisierst, dass du weniger abgelenkt bist und bessere Erfolge erzielst.

Weiterlesen

#13 Nervosität

Nervosität – Auftritte sicher meistern

Und dann funktioniert plötzlich nichts mehr… Wie man mit Nervosität besser umgehen kann.

Ein Soloauftritt oder ein Vorspiel sorgen bei uns für Nervosität, Lampenfieber oder sogar Bühnenangst. Um das Problem in den Griff zu kriegen, schlage ich drei Strategien vor.

1.) Vorbereitung des Körpers

Wenn das physiologische System nicht mehr zuverlässig funktioniert, liegt es bei Nervosität oft daran, dass die Atmung flach wird – ein evolutionäres System, dass uns auf der Bühne nicht hilft. Die Atmung wirkt sich dann auf die Arbeit der Stimmbänder, der Zunge und letztlich des Ansatzes aus. Damit die Atmung tief ist und zuverlässig funktioniert, muss sie immer wieder geübt werden.

Übungen dazu finden sich in der Brass Master Class von Malte Burba* oder auch im Grundlagenkurs FUNDAMENT von tubalernen.de.

Während diese Übungen der langfristigen Vorbereitung zuzuordnen sind, gibt es auch Strategien in der Vorspielsituation selbst besser vorzubereiten. Das Achten auf eine tiefe und langsame Atmung ist sehr wichtig. Sie verlangsamt den Puls und schützt vor einer Sauerstoffübersättigung des Körpers. Damit die Extremitäten nicht zu kalt werden, kann man ein paar (nicht zu anstrengende!) gymnastische Übungen machen. Kniebeugen oder Liegestütze bieten sich an, müssen aber dem jeweiligen Leistungsniveau angepasst werden (wer sonst regelmäßig 40 Liegestütze macht, sollte vor dem Auftritt nicht mehr als 10 machen). Mehr dazu im letzten Kapitel von Blow Your Own Horn*.

2.) Vorbereitung des Geistes

In Situationen der Nervosität arbeitet unser Gehirn nicht mehr so zuverlässig wie gewohnt. Darum ist es extrem wichtig, die Musik, die man spielt sehr genau, am besten auswendig zu kennen. Der Anteil unseres Aufmerksamkeitsbundgets, den wir sonst bräuchten um die Noten zu erfassen, kann nun voll für Gesanglichkeit und Luft verwendet werden. Nicht nur das Prinzip ‘song and wind’ sondern auch die Idee, bereits beim Üben keine Fragen zu stellen, sondern Aussagen zu machen helfen dabei, in der Auftrittssituation musizieren zu können, statt sich durch Analyse zu paralysieren. Wichtig ist, dass wir beim Üben immer wieder für ein imaginäres Publikum spielen.

Mehr dazu in Also sprach Arnold Jacobs*.

3.) Erfahrungen sammeln und Gelegenheiten nutzen.

“Rampensau wird man nur über die Betriebsstunden”, hat mir ein Bühnentechniker einmal gesagt. Dieser Satz ist prägnant und klingt witzig, aber er enthält eine große Portion Wahrheit. Beim Lampenfieber gibt es einen Gewöhnungseffekt. Daher solltest du jede sich bietende Gelegenheit, öffentlich zu spielen nutzen. Aber auch das Vorspiel in der Familie oder vor Freunden ist schon hilfreich. Hast du schonmal in deiner Kirchengemeinde gefragt, ob du im Gottesdienst etwas solistisch spielen kannst? Oder wie wäre es mit einem humoristischen Auftritt mit der Tuba auf einer Firmenfeier? Außerdem kannst du wertvolle Erfahrungen sammeln, merkst, wann du dich selbst überschätzt, was du dir wirklich zutrauen kannst und wie du Programme zusammenstellen solltest.

 


*Affiliate-Link: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wir bekommen eine kleine Provision – du zahlst den selben Preis.

 

 

Kennst du schon…?

Drei große Fehler beim Üben und wie du sie vermeidest

Drei klassische Fehler vermeiden deinen Fortschritt beim Üben

In den letzten 20 Jahren haben sich bei mir drei Fehler herauskristallisiert, die es zu vermeiden gilt. Seit ich im letzten Herbst meine Examensarbeit zum Thema Üben (kostenlose PFD für Mitglieder, Buch auf Amazon*, Video zum Buch) geschrieben habe, sind sie mir noch bewusster geworden. Weiterlesen

Rasender Zug: Momentum kommt vom täglichen Üben.

Tägliches Üben – Muss das sein?

Tägliches Üben ist mühevoll und benötigt Disziplin. Wenn sich kein Fortschritt einstellt, sinkt die Motivation. Wer weiter­kommen will, muss täglich üben.

Muss man eigentlich wirklich täglich üben oder reicht nicht auch ein-, zwei- oder auch dreimal pro Woche? Klar ist: All diejenigen, die sich auf ihrem Instrument verbessern wollen, müssen regelmäßig üben. Besser für den Lernfortschritt ist es dabei, an 5 Tagen 20 Minuten zu üben, als an einem Tag 100 Minuten. Der kurze Zeitabschnitt ermöglicht eine höhere Intensität bei mehr Konzentration und das tägliche Wiederholen führt zu Vertiefung.
Weiterlesen

Die geheime Kraft der Konzentration

“Bei allem Üben bleibt unser bester Freund und größter Feind die Konzentration. Arbeiten wir unkonzentriert, dann ist nicht nur das Missverhältnis zwischen Zeitaufwand und Vorankommen exorbitant groß, sondern auch die Gefahr, unbrauchbare Bewegungsabläufe einzuprogrammieren.” Malte Burba

Warum ist die Konzentration beim Üben aber so wichtig? Weiterlesen