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Schlagwort: Motivation

#10 Wie man zur Tuba kommt

Es gibt viele Wege, wie man zur Tuba kommt. Drei Kategorien stelle ich euch in diesem Podcast vor.

Im Gespräch mit Lennart Michaelis (Tubist bei Querbeat) und Dareen Friedrichs, einer jungen Tubistin aus Erftstadt bei Köln ist mir aufgefallen, dass es mehr oder weniger typische Wege zur Tuba gibt.

1. Von Kindesbeinen an

Nicht nur ich sondern auch Dareen hat bereits in jungen Jahren das Tubaspiel liebgewonnen. Bereits mit drei Jahren ist sie auf das Instrument aufmerksam geworden und spielt nun seit ihrem achten Lebensjahr die Tuba. Jetzt tritt sie an Wettbewerben wie Jugend musiziert an und möchte gerne Musik studieren.

2. Umsteiger

Lennart Michaelis hat begonnen Tuba zu spielen, als ihn seine Bandkollegen fragten, ob er neben der Posaune auch die Tuba spielen könne. Mittlerweile ist die Tuba zu seinem Steckenpferd geworden. In der Blaskapelle oder im Posaunenchor gehen viele diesen Weg; von einem höheren Blasinstrument wechseln sie, weil die Stimme besetzt werden muss, zur Tuba. Oft lernen diese Umsteiger die Vorzüge der Tuba dann zu schätzen.

3. Der Späteinstieg

Im Spätsommer dieses Jahres schrieb mich Henry (Name geändert) eine Mail und fragte, ob er bei mir die Tuba kennen lernen könne. Er hatte nicht das Ziel, Melodien auf der Tuba zu spielen, sondern wollte allein wenigstens ein paar Töne hervorbringen. In seinen frühen Sechzigern noch einmal etwas ausprobieren, was er noch nie gemacht hat, – das war sein Antrieb. Mittlerweile spielt er nach einer Handvoll Unterrichtsstunden sicher im Fünftonraum und lernt fast so schnell wie die Kinder in der Bläserklasse.

Erwachsene Anfänger profitieren besonders von ihrer Motivation. Sie verpflichten sich stärker als Kinder zum regelmäßigen Üben. Das macht den Mangel an Hirnplastizität im Vergleich zu Kindern oft wett; sie lernen fast genauso schnell.


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Langeweile aushalten: Wie du motiviert bleibst und deine Aufmerksamkeit behältst.

Pascal Schneider

Ein Beitrag von
Pascal Schneider
Ich bin Trompeter und hier bei tubalernen.de der “Techniker”.
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Wann hattest du das letzte Mal Langeweile? Ich muss zugeben, das wird bei mir selbst wohl in meiner Kindheit gewesen sein. Denn man hat ja entweder wichtiges zu tun oder man lenkt sich eben mit etwas aufregendem ab.

Gerade wenn man ein Instrument spielt und es ernst meint, könnte man ja jede freie Minute zum Üben nutzen. Kein Grund also für Langeweile! Ran an die Tuba und am letzten Schliff für das neue Solostück arbeiten. Oder eben mental die Noten durchgehen. Vielleicht Tonleitern spielen, tiefe Töne aushalten oder zumindest buzzen. Hmm.. Ganz schön langweilig, oder?

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Rasender Zug: Momentum kommt vom täglichen Üben.

Tägliches Üben – Muss das sein?

Tägliches Üben ist mühevoll und benötigt Disziplin. Wenn sich kein Fortschritt einstellt, sinkt die Motivation. Wer weiter­kommen will, muss täglich üben.

Muss man eigentlich wirklich täglich üben oder reicht nicht auch ein-, zwei- oder auch dreimal pro Woche? Klar ist: All diejenigen, die sich auf ihrem Instrument verbessern wollen, müssen regelmäßig üben. Besser für den Lernfortschritt ist es dabei, an 5 Tagen 20 Minuten zu üben, als an einem Tag 100 Minuten. Der kurze Zeitabschnitt ermöglicht eine höhere Intensität bei mehr Konzentration und das tägliche Wiederholen führt zu Vertiefung.
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